2020 - Weltjahr der Pflege

Gemeinsam Gesundheitsversorgung gestalten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Jahr 2020 als „Jahr der Pflegenden“ ausgerufen. Anlass ist der 200. Geburtstag von Florence Nightingale, Pionierin der modernen Krankenpflege. Im Fokus steht ein 10-Jahres-Plan zur gesundheitlichen Versorgung der europäischen Bevölkerung. Für Österreich wirkt das Institut für Pflegewissenschaft und -praxis der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität bei diesem globalen Vorhaben mit. 
Begleiten Sie uns auf diesem Weg! 

An dieser Stelle informieren wir Sie das gesamte Jahr über die Welt der Pflege, ihre Themen, Arbeitsbereiche, Erfolge und Herausforderungen. Tauchen Sie ein in den Alltag der Berufspflege, der Patienten und deren Angehörigen. Lesen Sie Aktuelles und Wissenswertes über politische und gesellschaftliche Entwicklungen, über Herausforderungen und Chancen der Ökonomisierung und die Notwendigkeit eines Strukturwandels. Das 20. Jahrhundert war ohne Frage das Jahrhundert der medizinischen Errungenschaften, nun treten „Pflegethemen“ spürbar in den Vordergrund.  

Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert der Pflege!

 

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Lärm senkt die Lebensqualität, wird von vielen als belästigend und störend empfunden – und er löst Stress aus. Viele Menschen sind lärmempfindlich, wobei sich eben diese Empfindlichkeit oftmals in Form von körperlichen Leiden, wie beispielsweise Hörschäden oder Hypertonie, widerspiegelt. Lärm spielt auch im akutstationären Setting – und vor allem auf Intensivstationen – eine große Rolle.

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Was bedeutet Gamification und was haben Gesundheits-Apps damit zu tun? Welche Vorteile hat sie und welche Risiken birgt sie? Diesen Fragen widmet sich das Institut für Pflegewissenschaft und -praxis der Paracelsus Universität im Rahmen eines aktuellen Projekts.

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Was bedeutet Pflege für Sie?

Fakten, Trends, Historie

 Was Sie schon immer über Pflege wissen wollten ...

  • Weltweit gibt es rund 20 Millionen Pflegende.
  • 80 % davon sind Frauen.
  • In Österreich arbeiten derzeit rund 63.000 Menschen in der Pflege und Betreuung von älteren und behinderten Menschen.
  • Pflegende und Hebammen stellen nahezu 50 % des Gesundheitspersonals weltweit
  • Der globale Mangel an Gesundheitspersonal besteht zu 50 % aus fehlenden Pflegenden und Hebammen.
  • Der größte Personalmangel herrscht in Süd-Ost-Asien und Afrika.
  • 70 % der Arbeitskraft im Gesundheits- und Sozialsektor wird von Frauen geleistet.
  • Wer in der Pflege arbeitet, genießt einen guten Ruf: Pflegende werden fast so sehr geschätzt wie Feuerwehrleute (94 % im vgl. zu 100 %).
  • Die Amerikaner lieben ihre Pflegekräfte: Bereits das 17. Jahr in Folge wurde Pflege zur vertrauenswürdigsten Profession gewählt.
  • Die häufigsten Berufskrankheiten sind muskuloskelettale und psychische Erkrankungen.
  • 68 % der Pflegenden heben häufig schwer (im Vergleich: Bauarbeiter 54 %).
  • In Österreich werden 80 % der Pflege und Betreuung zu Hause geleistet – und das hauptsächlich von Angehörigen.
  • Erst Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden spezialisierte Pflegeberufe (z. B. Kinderkrankenpflege, Altenpflege oder psychiatrische Pflege).
  • Forschungsergebnisse lassen darauf schließen, dass Krankenpflege bereits in der Frühzeit Teil des sozialen Gefüges war. Man geht davon aus, dass die Betreuung der Kranken in der Verantwortung der Frauen lag.
  • Im antiken Griechenland wurden pflegerische Aufgaben (z. B. Essen verabreichen, Gabe von Medikamenten, Patientenbeobachtung) ausschließlich von Ärzten in Ausbildung übernommen. Die Pflege war eine rein männliche Aufgabe.
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